2. Besondere Physik. 2. vom Lichte. 197
tet, dessen tage durchs Okular nicht geändert wird.Die Vergrößerung dieses Fernrohrs giebt der Quo-tient an, welcher entsteht, wenn man die Brenn-»vcite des Objekllvgiaftö durch die Brennweite desOkularglafts dividirr. Denn man hat qcp: qgp
C C (i o" p
— eg: ec, mitbin — — -— — der Vecarößer
eg qcp
rungözahl.
Wenn mit dem Oknlarglase des Sternrohresnoch zwey erhabene Glaser als Okulargläftr so verrbnnden »verdcn, daß der Brennpunkt des zweytenOkularS mit dem Brcnnpnilktc des dritten OkularSzusalnmcnfällt, so erhält inan durch diese Zusammen-setzung ein Erdfcrnrohr; die Strahlen haben näm-lich durch die Brechung im ersten Oknlare eine solrche tage erhalten, als kämen sie von einem unend-lich weit entfernten Objekte her, welches unter demWinkel (fig. 30.) qmp gesehen wird. Anstatt daßnur» die Srrahlencylinder vom Auge ailfgefangen wer-den, fallen sie auf das zweyte Okularglas es, undverursachen in dessen Brennpunkte ein zweytes Bildsr, welches, wie das Objekt selbst, alifrecht ist. Istnun das dritte Okularglas gh so gestellt, daß seinBrennpunkt mit dem Brennpunkte des vorigen eszusammenfallt, fo werden alle die aus 1' ausgehen-den Strahlen in der tinse gh so gebrochen, daßsie mit der tiuie 5 n parallel gehen, so wie die ausr ausgehenden Strahlen nach der Brechung mit derLinie rn parallel werden. Das Alige also, dassich in o befindet, wird das Objekt deutlich und auf-recht sehen und zwar unter dem Winkel l'nr. Wä-re die Brennweite des letzcern Okularglafts gerade sogroß, als dir Brennweite des zweyten, so sieht
N 3 man