Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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340
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340 II. Von Cartesnrs bis Newton.

das Moment der Trägheit, und das Produktaus dem Gewichte in die einfache Entfernung dasstatische Moment, mithin ließe stch diese Regelauch kurz so ausdrücke» :

Man dividire das gesammte Momentder Trägheit des Pendels für den Punkta durch sein statisches Moment für ebenden Punkt, so giebt der Quotient den ge-suchten Abstand vorn Mittelpunkte drSSchwunges.

Aus dieser allgemeinen Regel sucht nun Huy-gens die Schwiuguugspuiikce für Flächen und Kör-per, theils geometrisch, theils analytisch. Weil zudamaliger Zeit die hiezu sehr brauchbare» Hülfsmittelder hoher» Rechenkunst noch nicht erfunden waren,so mußten natürlich diese Bestimmungen durch weit-läufrige Wege geschehen. Um sich nur einen kleinenBegriff davon zu machen, setze mau (fig. 46.) agdie Axe einer prismatischen oder cylindrischen Stange,welche also in allen ihren Punkten schwere Theile be-besitzet, die von dem Aufhängungspunkle a in ver-schiedenen Weiten abstehen. Um nun das gesammteMoment der Trägheit und das statische Moment zufinden, stellte sich Hnygens vor, die ganze Stangesey nach ihrer länge durch darauf senkrechte Ebenenin unendlich kleine Schichten getheilt. In der Arealler dieser Schichten werden nun vermöge seiner Be-weise die Schwerpunkte liege», mithin können dieGewichte der Schichten als Gewichte der dazu gehö-rigen Punkte in der Are angesehen werden. Hieraufwußte er nun erst die Momente aller dieser Gewichtesehr mühsam bestimmen. Noch mühsamer siel dieseUntersuchung aus, wenn an der Stange nuten bey g