a»S dem Recipiente» ausziehen ließ, so sank auch dasQuecksilber in der Röhre merklich herab, eben dieß •]eriolgte beym zweyten Zuge; bey fortgesetzter Verdnnr !nung der iuft aber sank das Quecksilber immer weni-ger herab, lind er konnte es nicht dahin bringen, daßes völlig bis zur Oberfläche dcfleiben im Glase, worinndie Röhre stand, herabkam, wenn er gleich eine ganzeStunde mir der Maschine operiren ließ. Er bemerk-te wol beym jedesmaligen Auge eine kleine Bewegungmij der Oberfläche des Quecksilbers in der Röhre, al-lein es blieb zuletzt auf einerley Höhe flehen. Ließer nun hierauf die äußere Luft allmählig wieder unrecden 'Recipiente, , , so flieg auch nach und nach daSQuecksilber in der Röhre wieder auf, bis es zuletztant die nämliche Höhe wieder kam, als es anfänglichgestanden hatte, wenn die Luft unter den, Recipieiiteneine gleiche Dichtigkeit mir der äußern erlangt halte. !Daß Voyle das O.uecksilber in der Röhre nichtganz herabbringei, konnte, leitet er ganz richtig davonav, daß seine Maschine keinen vollkommen luftleerenRaum unter dem Recipiente« habe zuwege bringenkönnen.
Auch die Florentiner AkadeUiisten wetteifertenmit den übrigen Naturforschern ,» Ansehung der Ver-suche, welche einen Bezug auf den Druck der Luft hat-ten. Unter andern stellten sie besonders folgendenmerkwürdigen Versuch an "). Mir dem Boden (fig.
54.) bc des gläsernen Gefäßes ab sey die Röhre 6 svon etwa zwey Ellen Lange verbunden, und über derOeffnung d in dem gläsernen Gefäße befinde sich ein
ander
m) Tentamina experimentorum naturalium captorum inAcademia dei Omento, ed. Mujjckenbrotk- Lu°d. Ea-tav. 1731. 4. p.*9-