Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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438 H. Von.Cartesius bis Newton.

wurde dieser Saß von den meisten noch behanpkct, daschon Torricelli , Pascal und Otto von Guc,ricke den Druck der iuft erwiesen hatten. Man stelltte sich nämlich vor, diejenige Luftsäule, welche mitder Quecksilbersäule dar Gleichgewicht halte, besitzevon der untern Fläche des Quecksilbers au bis an dieäußerste Grenze der Atmosphäre eine gleiche Dichtig-keit, und zog daraus die Folge, daß daö Verhältnißder specifischen Gewichte der Luft und des Quecksilbersdefit verkehrten Verhältnisse der Höhen beyder Säulengleich sey. Mast Nahm also an, daß den gleicher Abrtiahme der Höhen auch das Quecksilber in der Röhre^lejch tief herabflnke. Gleichwol hätte man sehr leichtdarauf verfalle» können, da bereits' Bacotr vonVerulamio' dir Zusammendruckung der Luft erwie-sen hatte (S. 8 9.. ), daß die niedrigern Luftschichtenvon der über ihnen liegenden Luft weit stärker zusam-mengedruckt/ mithin viel dichter seyn müßten/ alsdie höher» Luftschichten. Pafcal hatte auch wirk-lich diesen Gedanken gehabt, indem er die Luft, we-gen der Fähigkeit sich zusammen drucken zu lassen, miteinem Häufelt Wolle vergleicht, wovon die unternTheile mehr, als die obern zusammen gedruckt wnrrden"). Er sagt, . wenn eifi Ballon, der unrten nur halb aufgeblasen uodf noch schlaff sey,auf eine Höhe von sosToisen gebracht werde, so wer-de er sich während des Anfsteigens von selbst aufblasen,und oben ganz voll und stroßend seyn; sobald mauihn aber tyieder herablasse, werde er nach und nachschlaffer werden, und umen sich ganz wieder in seinemvorigen Zust.yyde befinden. / Von der weiter» Untersu-chung dieser Eigenschaft der Luft wurde aber Pascaldurch den Tod gehindert.. Erst die.beyden Männer' 4 Otlv

o) Traite de I’equilibre des liqueurs etc.