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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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68 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

mehr als zwanzig ziemlich beträchtliche und mannig»Mal recht Merkwürdige Feuerkugel» gesehen, aber unterallen diesen emstnne er sich nur einer einzigen, welcheben ihrem Verlöschen einen dumvfe» Knall, wie voneiner entfernten Kanone, verursachte. Sie halte «inenrc »lichen Glanz, und ging von Oll nach West. Ihrscheinbarer Durchmesser war größer, als der des Voll»Monds. Die übrigen verschwanden gewöhnlich auffolgende Art. Wenn ihr ficht, welches einmal so hell,wie brennender Phosphor im Sauerstoffgaö leuchtete,verlosch, blieb in einem, dem Orte des Verschwin»Dens zunächst gelegenen beträchtlichen Theile ihresdurchlaufenen Weges eine röthlich phosphorescirendeMasse übrig, die sich »ach einigen Sekunden allmäh»lig verlor. Das Zerspringen mit einem Knalle se» so»gar denjenigen nicht immer eigen, welche heftige Fun»ken oder blitzähnliche Flammen auswerfen, wie ihmseine eigene Erfahrung belehrte. Es gebe daher zwareinige Feuerkugeln, welche mit einem heftigen Gelösezerplatzten, aber dagegen kämen auch viele andere vor,und vielleicht bey weitem die meisten, weiche weder eineaußerordentlich schnelle Bewegung hätten, noch beyihrem Verlöschen einen Knall gäben.

In Ansehung der Behauptung, daß Feuerkugelneine ziemlich seltene Erscheinung seyen, bemerke er,daß man dieses wohl einräumen könne, wenn von ein,zelnen Gegenden des Erdbodens und von bestimmtengeographischen Oertern die Rebe sey; meine man aberdamit, daß ste in der Erdatmosphäre überhaupt sehrselten vorkämen, so sey dieses unstreitig unrichtig, auchwenn man hier von den Sternschnuppen absehe, wel-che. nach der Meynung Chladni'S, doch auch Feuer»kugeln seyn sollten. Es käme bey diesen und ähnlichen

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