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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. 6. bom Feuer. 69

Materien »ur daraus an, daß Beobachter da wären,um sie wahrzunehmen und bekannt z» machen. D v tiUl lost melde tu seiner Reise nach Peru , daß zu SamteMaria da la Parilia jede Nacht Feuerkugeln gesehenwürden. Chladni erkläre sie zwar für bloße Jrrlich»rer; er sehe aber nicht ein, aas welchen Gründen, dajenem Gelehrten der Unterschied zwischen einem Irr»lichte und einer Feuerkugel doch wohl bekannt gewesenseyn müsse.

Wenn die Feuerkugeln anfänglich nur wie einekleine Sternschnuppe erscheinen, so lasse sich daran-nicht immer auf eine beträchtliche Hohe schließ-«, inwelcher sich diese Körper zuerst entzünde»««; sondern inden meisten Fällen sey es wohl bloß der zunehmendechemische Oxndations» und Lichtentwickelungsprozeß,der den scheinbaren Durchmesser derselben so ansehnlichvergrößere. Dieses leucht« schon aus der einen That«fache hervor, daß der scheinbare Durchmesser bey allenFeuerkugeln, ohne ein Martmum erreicht zu haHen,auch wieder abnehme, und sich altmählig bi» aus Nichtsverkleinere.

Chladni's Beweis, daß alle Sternschnuppenund Feuerkugeln in parabolischen Bahnen sich bewegensollten, sey höchst unvollständig. Die Erfahrungstreite offenbar dagegen, daß jede Feuerkugel schräggegen den Horizont herabsinke. Im Jahre 179c.habe er eine gesehen, welche in ganz horizontaler Rieh,lung vor seinen Augen hervorgegangen sey. Ihre Be»wegung von Osten nach Westen war sehr schnell, undsie hatte, gleich einem Kometen, einen besenarrigenSchweif hinter sich, welcher von der brennenden undleuchtenden, mit einem sehr laut hörbaren zischendenGetöse ausströmenden Materie herrührte.

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