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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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ii 6 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

die Höh« stiegen, sich daselbst ansammeltm, und einekleine Luftsäule bildeten. War nun die Luftsäule solang geworden, als der obere Drath in die Röhrehineinging, so entzündete sie sich bey der nächsten Ent»lavung; sie verbrannte, und das Wasser stieg wiederhi« an die Spitze der Röhre in die Höhe. Diese Wir,kung des elektrischen Fnnkens auf die entstandene Luftgab die Beschaffenheit derselben hinreichend zu erken-nen. Man schloß nämlich, weil der Funken sie ent-zündet habe. so müßte sie ein Gemisch aus drphlogtsti,sirler und brennbarer Luft gewesen seyn.

Hermbstädt*) macht hierbey die Bemerkung,Laß bey diesem Versuche weder Kohle noch Eisen mitdem Wasser in Berührung komme, daß der Gold«-rath bloß dazu diene, um dem elektrischen Funken ei»tun Weg durchs Wasser zu bahnen, und seine Aufiö,sung in zwey gasförmige Flüssigkeiten, die in ihrerVermischung eine Knallluft bilden, zu bewirken, auswelcher durch die Entzündung wieder Wasser erzeugt«erde. Wolle man vielleicht einwenden, daß hier dieentzündbare Luft von Seiten der elektrischen Materieerzeugt sey, so müsse er gestehen, daß eine solche Ein,Wendung bloß Chimäre seyn würde, und daß er nichtbegreifen könne, wie man das Wahre absolut von sichstoße, um nach Phantomen zu haschen.

Demungeachtet sind den Folgen, welche die An,tipblogistiker hieraus gezogen haben, zwey Etnwen,düngen entgegengesetzt.

Die erste ist, daß man jenes elastische FluidumNicht gehörig herausgenommen, und eudiometrifch ge,

prüft

») Lavotsler, System der antiphlogisttschen Chemie.

D. I. 1792. Zusatz S. iso.