2. Besondere Physik, e. vom Wasser, u?
prüft habe, welches nothwendig hätte geschehen müs«sen, wenn man mit Gewißheit behaupten wolle, daßes die gehörige Mischung von Sauerstoffga» und brenn»barem Gas gewesen sey. Und außerdem sey der Schluß:wenn sich ein Gemisch von diesen beyden Ga»a«enemzünvtt, und Wasser giebt, so muß auch ein jedesGas, das sich rntjündet und Wasser giebt, ein Germisch von diesen beyden Gasarten seyn, durch Umkeherung nicht ganj logisch richtig.
Die zweyte Einwendung bezieht sich auf die gänz,lichr Vernachlässigung des chemischen Einflüsse» derElektricität. Diese Einwendung hat besonders tich»ten beeg^) sehr bringend dargestellt. Den Vertheildigern der Zerlegung des Wassers in Sauerstoff undWasserstoff sey es noch nicht eingefallen, zu fragen,was hierbey eigentlich die Elektricität thue? Erfchüt»tere sie bloß, oder würfele sie bloß, oder erhitze siebloß, oder verbinde sie sich etwa, ganz oder selbst zer»seht, mit dem Wasser, und helfe ihm die Luftyestaltmit geben? Diese Fragen müßten doch einem unbe«fangenen Naturforscher immer bleiben. Es sey unge«recht, sie als Chimären und Phantome mit Verach«tung zurückzuweisen, und zu sagen, wer so krage,stoße die Wahrheit von sich. Bey jedem andern Stoffe,durch den man die Verwandlung bewirkt hätte, wäresicherlich von chemischer Verbindung gesprochen wor»den, nur bey elektrischen Funken wolle man darawnicht gedacht wissen. Und au » welchem Grunde?Weil wir, sagt man, noch keine chemischen Verbin«
düngen
k) Errlebe», Anfang-gründe der Naturlehre. üteAufl.
Vorrede E. XXVIII f.
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