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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 137

ben. Alle luftsörmige Flüssigkeiten, entzündbare so«wohl als vermischte, schlucken das Wasser nach undnach ein, aber ehe das gänzlich geschehe, zeigten siesich als Stickgas. Glühende Kohle schlucke, so wieandere luftsörmige Flüssigkeiten, die sie nachher beydem Etnlancheu in Wasser wieder fahren lasse, alsoauch gemeine Luft, und vornehmlich von dieser Lebenörluft ein; bringe man sie aber unter Wasser, so steigeStickgas auf, und auch das Wasser gebe schlechtereLuft von sich als zuvor. Schwarzgebrannte Knochenverderben die Luft, in welcher sie geglüht werden, ohnean Gewicht zuzunehmen; wirklich finde man in solchertust mehr Stickgas, als zuvor; dieses könne nur vondem Phlogiston aus den Knochen, und der Lebenslustdes Luftkreifes entstanden seyn. In C\ Cnbikzoll ge«meiner Luft fand er, nachdem er Elfenbein schwarzdarin geglüht hatte, i Cubikzoll kohlensaures Gas,das übrige Stickgas; es müsse sich also auch hierStickgas, und mit dem kohlensauren aus den glei«chen Stoffen gebildet haben. Sonst gebe Eisenfeilemit Schwefel im Wasser Quecksilber, oder im luft«leeren Raume entzündbares, zuweilen aber unterUmständen, die er nicht zu bestimmen wisse. Stick«gas. Eisen, durch Eintauchen in Kochsalzsäure rostiggemacht, habe unter einem mit Quecksilber gesperr«tem Glase entzündbares Gas meist in Stickgas vec«wandelt; auch habe entzündbares Gas, worin inSalpetersäure geröstetes Eisen i^Jahr gelegen hatte,alle Entzündbarkeit verloren.

Wo sich also entzündbares Gas zeige, müßteman, wenn man es vom Wasser ableiten wolle, diesesuicht bloß aus einer Zunahme am Gewicht beweisen,sondern daß eö in dem Verhältnisse 15:85 milOxy«

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