138 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
gen verbunden war, und dieses als Säure oder Lebens-tust darzustellen vermöge»; auch müßte das Wasser,das bey dem Verbrenuen des entzündbaren Gas mirdieser zurückbleibt, ohne Säure und ohne Gesellschaftdes Zlickaas seyn, wenn man daraus sicher folgern»volle. Freylich sind wir nicht lm Stande, das Ge-wicht des Phioglstons zu bestimmen, aber das ssnbeauch bey Wärme und Licht stall.
Diese Einwürfe Priest ley'ö gegen das neuereSystem veranlaßten die Erfindung des gasförmigenKohlenstoffoxyd, von welchem bereits das nöthigste im7len Bande S.976 f. angeführt worden ist. DnrchdieBemühungen der daselbst angezeigten Chemiker scheinteö entschieden z» seyn, baß alle diese Einwürfe keines-Weges das neuere System umstoßen, sondern Mit dem-selben gar wohl vereinbar sind.
So weit gingen die Meinungen über die Naturde« Wassers, bis noch in demselben Jahre >822 Hr.Volka die sogenannte galvanische Batterie eindeckte.Mit dieser wurden bald eine sehr große Menge Ver-suche angestellt, aus welchen man zum Theil schloß,daß das Wasser wirklich zusammengesetzt, zum Theilaber auch, daß es eine einfache Substanz sey. Hier-von soll aber weiter unten geredet werden.
Gewicht des Wassers.
Karsten''), weicher mir Gren das Gewichtdes Wassers genau zu bestimmen suchte, gebrauchtehierzu einen mit Fleiß verfertigten aus sechs messinge,neu Platten zusammengesetzten Würfel, wovon jede
Seile
b) Anleitung zur gemeinnützigen Kenntniß der NaturHall« 1783. 8 . § 42.