i44 V.Von Priestlep bis aufd. neuesten Zeiten.
allein deLüc durch Wasser, welches in einer Therme«Meterkugel eingeschlossen war, sondern auch die HerrenSchmidt, le Febre und Guineau durch Äufsu»chung des specifischen Gewichts zu bestätigen gesucht.Dagegen frägt aber Herr von Arnim'), könntenicht die Abweichung in beyden Fällen aus der Zu«sammenziehung des Glases erklärt werden, die viel«leicht fast gleichförmig fortgehe, wenn jene immer mehrabnehme? Es wäre in diesem Falle eine ähnlicheTäuschung, wie das anfängliche Fallen der Thermo«Meter mit starken Kugeln, wenn man fie in eine heißeFlüssigkeit bringe.
Diesen Zweifeln auszuweichen hält von Ar»nim folgendes einfache Werkzeug geschickt. Zweystarke Röhren, von welchen die erstere s Fuß, die andereohngefähc i Fuß Länge hat, sind durch ein weite-Gefäß mit einander verbunden. Die erste Röhre istMit Wasser und die andere mit Quecksilber gefüllt, undda das mit den Röhren verbundene Gefäß weit ist, sokann die Grenze zwischen dem Wasser und Quecksilberin dem Gesäß als beständig angenommen werden.Daher werden sich die specifischen Gewichte verkehrtverhalten, wie die Höhen des Wassers und des Queck«stlbers. Durch Eintauchen in eine kalte Flüssigkeit,und Beobachtung des Thermometers darin, werde mannach vorhergegangener Untersuchung des specifischenGewichts des Quecksilbers bey o° Reaum. bestimmenkönnen, ob das Wasser von 40 Reaum. sich wiederausdehne. Hr. von Acnim selbst hat mit diesemInstrumente keine Versuche angestellt. Er bemerktnur noch, schon Nicholson scheine die Unzuläng«lichkeit der bisherigen Beweise für die Ausdehnung
des
g) Gtlbert's Annalen der Physik. D.V. S.öchf.