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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 14z

im Vacuo entwickelt, wenig Widerstand fand, undalso in große Blasen überging? 2. Wird beymProzeß de« GefrierenS Luft erzeugt? z. oder tritt end«lieb ein Umstand ein, daß das Wasser, indem es inEis übergeht, eine große Menge specifische Wärme ab«zusetzen genöthigt ist, die nämlich, die er als flüssigerKörper mehr haben muß, welche im Stande ist, imluftleeren Raume ein augenblickliches Sieden hervor»zubringen?

Ueber die Gewalt des Eises bey Zerfprengung derGefäße find besonders von Williams p ) in den Iah»ren 1784 und 178* Versuche angestellt worden. EineBombe von >2$ Zoll im Durchmesser und 1 \ Zolldick ward zersprengt, und eine Eisplakte durch denR,ß ringsum hervorgetricben. Von einer andernBombe ward ein eingetriebener Stöpsel, 39^ Unzenschwer, bey — 6 Grad Temperatur 62 Fuß weit fort»getrieben und ein Eiscylinder von 4 Zoll lang warherausgetreten. Bey noch einer andern Bombe, wel«che eine Elevation von 4z 0 hatte, flog ein Stöpselbey — ,9° Temperatur, 41s Unzen schwer, 4,5 Fußweit. Ueberbaupt zieht Williams aus seinen Ver»suchen den Schluß, daß die Ausdehnung des gefrir»renden Wassers jeden Widerstand überwältige; undsey das Behältniß zu stark, um zersprengt zu werden,so behalte das Wasser seine Flüssigkeit, so stark auchdie Kälte seyn möge.

Ueberhaupt hat man bisher allgemein behauptet,daß da« Wasser nahe am Frostvunkre gegen die Regelmerklich ausgedehnt werde. Dieß Gesetz hat nicht

allein

$>) Transact. of the Royal sociefy of Edinburgh. Vol. II,1790. Goryaisches Magazin. D. VIII. S. 176.