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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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148 V.Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

Dieser Versuch wurde aus dieselbe Art mit Kam«pfer wiederholt. Nachdem die Vorlage zo Stundenin der kälreuden Mischung gestanden haue, fand Wi«star, daß sich etwas Kampfer gerade so baumsörmigfublimtrt hane, wie dieß gewöhnlich durch Hitze ge»schleht.

Hygrometer, Anemometer und Hyetometer.

Herr Claö Bjerkauder \) schlägt zu ei»nem Hygrometer die Carlina vulgaris (gemeine Carls»distel) vor. Wenn diese Pflanze geblüht hat, bleibtsie vertrocknet stehen mit Stengel. Blättern und Krl«chr bis ins folgende Jahr. Wahrend dieser Z-ik be»merkte nun Hr. Bjerkauder, daß sich der Kelchben heiterer und trockener Witterung öffnet, bey fruch»irr und trüber Witterung aber zusammenzieht. Jemehr die Trockenheit zunimmt, desto mehr beugt sichder Kelch niederwärts, und legt sich doppelt ans Saarmenbehälkniß. Diesen Beobachtungen zu Folge be«festigte Herr Bjerkauder einige dieser Gewächseaußen vor dem Fenster, und gebrauchte ste als Hyrgrometer.

Bisher hatte man noch gar nicht darauf gedacht,'durch richtig angestellte Versuche bestimmte Begriffeund aus Erfahrung erwiesene Grundsätze festzusetzen,UM Werkzeuge dieser Art zu verfertigen, welche in ihrrem Gange übereinstimmend und fest wären. Erst diebeyden Herren de tücundde Saussüre fingen an,feste und bestimmte Grundsätze in die Hygrologie undHygromelrie einzuführen.

De

«) Neue Abhandl. der ttnlal. Schweb. Akad. bet Wtssensch.für das Jahr 1782. D. III. S.80.