2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 149
De tüc war es vorzüglich darum zu thun, einwahres Hygrometer zu haben, um besonders seineTheorie über die Dunste in der Atmosphäre zu prüfen.Nach langen, mühsamen, und oft vergeblichen Unter»suchungen glaubte er endlich eine Theorie gefunden zuhaben, nach welcher ein genaues Hygrometer ringe»richtet seyn müsse. Diese feine Theorie hat er in meh,reren Abhandlungen l ) sehr weltläuftig vorgetragen;der Grund derselben ist kürzlich dieser:
Im ganz allgemeinen Verstände kann man F euch»tigkeir als unsichtbares Wasser annehmen, welchesbemerkbare Erscheinungen zuwege bringt. SolcheSubstanzen, welche durch ihre Veränderungen die ineinem Medium befindliche Feuchtigkeit anzeigen, heißenhygroskopische Substanzen. In dem Mediumist gar keine Feuchtigkeit vorhanden, wenn eo keinenDampf enthält, welches ohne Zersetzung seiner Be»standkheile verdunsten kann. Dagegen erreicht in ei»nem Medium die Feuchtigkeit den höchsten Grad,wenn kein Dampf weiter hineingebracht werden kann,ohne sich zu zersetzen, und im hygroskopischen Körper,wenn er weiter kein Wasser in sich nehmen kann.Weil beyde Extreme im Medium und im hygrostopi«scheu Körper der Natur der Sache nach mit einandercorrespondiren, so erlangt man dadurch zwey festePunkte, bey welchen bestimmte Grade der Fenchtig»keil des Mediums, vermöge bestimmter Veränderungendes hygrostopischen Körpers, angezeigt werden; mithin
werden
t) Neue Ideen über die Meteorologie. TH.I. Ablheil. I.
Cap. 2 U.Z. P hilos. Trans. Vol. LXXXI. 179p. I> P- r.
sq. F. II. p.389. übcrs.inGren's Zourn. d. Pbuf. D.V.
S.27yf. ungleichen überAusdnnst Vol.LXXXU. 1793.
P. II. p.400. übers. edendas. 25 . VIII. ©.141 u. f.
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