Band 
Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
Seite
156
JPEG-Download
 

156 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

2 lnch bringt er noch in dem Anhange zu dieser Preis»schritt verschiedene Einwürfe gegen die Einrichtungdea Haarbygromekers des Hrn. de Saussüre, gergen die Bestimmung der festen Punkte und den Gangdesselben bey.

Der P. Jean Baptiste zu Vicenza hat zumhnirostopifchen Körper eine» Streifen von Goldschläger»blase vorgeschlagen, welcher beynahe eben so wie dasHaar bey be Saussüre angebracht ist. UebrigenSverfährt er eben so wie de Saussüre, den Punktder Feuchtigkeit zu bestimmen; den andern festen Punktaber suchr er durch Aussetzung deü Werkzeugs au einebis 50 G>ud Reaum. erhihie itifr in einem verschlösse,neu Gefäße. Er meint dadurch ein weil besseres undnicht so theures Hygrometer als das von de Saus»füre zu erhalten.

De Saussüre hat sich gegen diese drey Gegner-und besondere gegen de tüc oft mit Bitterkeit verthei,digl c ). Er glaubt, baß alle die Fehler, welche manan den Haarhygrometern wahrgenommen habe, bloßdaher rührten, weil man dazu schlechte und verwerftliche Haare genommen. Das Fischbein, welches d eLuc zur hygroffovtschen Substanz vorgeschlagen habe,halt er wegen der zwischen seinen Fasern enthaltenenschleimigen Materie für verdächtig, und schließt ausde Lüc's eigenen Versuchen, daß die Luft bereitsschon mit Feuchtigkeit gesättigt sey, wenn das Fisch»beinhygromeler erst 89 bis 81 Grad zeige.

Allein

b) Opusculi Scclti di Milauo. Tom. IX. p. r.

c) Defense sut l’hygrometre ä chcveu in Rotier Journalilc phys. Janv. et Fevr. 1788. p. 24 sq.