i6o V. Von Priestley bis auf d. neuesten Zeiten.
Liese Gründe geprüft, und sie bey weitem nicht allge-mein richtig befunden. Es ist zu bemerke», daß nurdas liquide Wasser feuchtmachend ist, nicht aber Lasfeste oder Eis, so wie auch nicht das dampfförmige.Es bezieht sich also Feuchtigkeit nur auf das Anziehendes liquiden Wassers an einem Körper, und dasWasser hört auf feuchtmachend zu seyn, wenn es zuEis oder Dampf wird. Wenn das eine von zweyübereinstimmenden Hygrometern in einem stark geheiß,teu Zimmer steht, dessen Luft mit dem elastischen Was-srrdampfe vermischt ist, und seine hygroskopische Sub-stanz die Temperatur des Zimmers hat, so kann dasandere, dessen hygroskopische Substanz kalt ist, bermHereinbringen ins Zimmer sogleich große Feuchtigkeitanzeigen, während das erstere einen ziemlichen Gradvon Trockenheit zeigt, weil das andere bloß als kalterKörprr deu Wasserdampf zerseht. Daraus hat mangeschlossen, daß die Wirkung des Hygrometers garsehr eingeschränkt, und für die Meteorologie bey wei-tem nicht so wichtig sey, als de Luc sich vorstelle.
Außer diesen angeführten Hygrometern sind nochfolgende Substanzen zu hygroskopischen Körpern vor-geschlagen worden:
Das Weltauge, von Schreber°); eine vomGrafen de la Guerrande an den nördliche» Küstengefundene Art von Meergras (fucus, aJga marina) f );
ein
und feiner daraus abgeleiteten Einwürfe gegen die Auflö,smigsthevrie. Berlin 1795. 3 .
c) Das Wellauge, ein Hygroskop, vonSchreber; im Na-turforscher. St. Iy. Halle 1 / 83 .
f) Gothaisches Magazin für das Neueste rc. D. Hl. St.2.S. izy.