2. Besondere Physik, e. vorn Wasser. 16z
und 10 bis i r Zoll lang, und avtire solches zu einerArt von Schnellwage, fo daß der eine Arm sich in eineSchraube endigt. In diese wird eine Blenku;el vo»schicklicher Größe flott des sonst gewöhnlichen Aufhän«gegewichkS eingeschraubt.
An den andern Arm der Wage hangt man eineauf beyden Seilen malt geschliffene GlaStafel, die uit#grfähr 10 Zoll lang und 7 Zoll breit seyn kann, nach,Lein man sie zuvor durch Reiben mit warmer Aschevon aller Feuchtigkeit befreyk hak, und bringt sie durchAuf- oder Abschrauben der Bleykugel inS Gleichgerwicht. Der Ort, bis z>» welchen die Bleykugel hingeschraubt ist, bezeichne man auf das genaueste, alsden Stand der größten Trockenheit.
Hierauf nehme man die Klaökafel wieder ab,rauche sie über und über in Wasser, gebe ihr eine»Schwung, daß die Tropfen davon ablaufen, undwische diese unten am Rande ab. So angefeuchtetbringe man sie wieder an die Wage, stelle diese ver»mittelst des Drehenö der Bleykugel wiederum inSGleichgewicht, und bezeichne hier ebenfalls den Ort,wo die Bleykugel steht, als den höchsten Grad derFeuchtigkeit.
Diese Wage hänge man alsdann in einem Käst»chen von trockenem Holze auf, welches geräumig ge»nug ist, daß die Glasrafel darin auf ant) ab gehenkann. Der Deckel des Kästchens wird so weit undnicht weiter ausgeschnitten, daß die Zunge der Warge stch gerade frey hin und her bewegen kann. DerZunge parallel bringt man einen Gradbogen an, undtheilt ihn, von der größten Trockenheit an bis zurhöchsteii'Feuchligkeir, in eine beliebige Anzahl von Gra,
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