2. Besondere Physik, e. vorn Wasser. 177
messe» habe, so werde die Menae des noch aufgenom»menen physische» Dunstes den, Unlerschiede der Resul-rate der Wage und beü Eudionuters gleich seyn.
Um auf die Menge des in der Lust enthaltenenphysischen und chemische» Dunstes a»s diesen Versu-che» zu schließen, müßten Fiindamentalversuche vor-angegangen seyn, welche diese Mengen für den Punktder Sättigung geben. Für den chemischen Dunst seydiese Arbeit schon angefangen. Er habe schon in sei-ner Theorie bestimmt angegeben, wie groß die Mengedes chemischen Dunstes für einen gewissen Sauerstoff-gehalt gewesen seyn. Man müsse nur »och durch Ver-vielfältigung dieses Versuchs mit Luft von verschiede-nem Sauerstoffgehalre das Gesetz genauer bestimmen,welches aus dem Sauerstoffgehalte der Luft das Maxymum ihres möglichen Gehalts an chemischem Dunsteanzeige. Dann werde eine genaue Abwägung derAusdünstung eines feuchten Lappens bis zur Sätti-gung das Maximum des physischen Dunstes anzeigen.Aber diese Abwägung müsse für alle Temperaturen vono° bis 8o° besonders vorgenommen werden. Viel-leicht würde eine solche Abwägung von s zu s Gradenhinreichen, um eine Formel zu sinden, mittelst welcherman für jeden Grad und jedes Zehnrheilchen einesGrades dieses Maxinium berechnen könnte, und dar-aus ließen sich dann Tabellen für den praktischen Ge-brauch verfertigen.
Dieses wenige über die Auflösung, der Haupt-aufgabe der Hygrometrie, zeige, daß diese Wissen-schaft eine ganz neue, sehr mühsame Behandlungerfordere, und es sey nicht abzuschen, daß man jemir weniger Arbeit auskommen werde; denn die Wir-klicher'« Gesch. d. Physik. Vin. v. M kungm