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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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i/6 V. Von Priestlep bis aufd. neuesten Zeiten.

Hlerbey fty zu bemerken, daß alle bisherigen Eudiome»irr, welche geradezu Wasser oder doch befeuchtete Sub«stanzen erforderten, zur Entdeckung der chemischenAusdünstung und ihrer Messung unfähig ßnd,und daß das Phosphoreudiometer allein dieß leistenkönne. Daher habe die Meteorologie bis auf die Er«findung diese« JnstrnmenlS in einem Meere von Wi«derfprüchen versunken gelegen.

Die obige Hauptaufgabe müsse also auf folgendeArt aufgelößl werden: einen Theil der vorgelegtentust müsse man mit Wass-r vollkommen fälligen, undda'n mil dem Phosphoreudiometer behandeln; einenzweyte» Theil der nämlichen Lust aber, so wie er gege,be» werde, mit dem nämlichen Instrumente prüfen.Der Unterschied an der Skale des Instruments gebedie Menge des chemischen Dunstes an, welche die vor«gelegte Luft zu ihrer Sättigung gebraucht. DurchAufhängung eines feuchten Lappens in dieser Luft, unddurch Abwägung desselben vorher und nachher, würdeman nicht allein die Menge des noch aufgenommenenchemischen Dunstes erhalten, sondern auch des physi»scheu. Der physische Dunst werde durch die sogenann«ten hygroskopischen Substanzen, aber nur einiges nie»dergefchlagen, da ihre wirkliche und scheinbare Wir-kung von der Temperatur abhänge. Man müsse also,um den physischen Dunst zu messen, zu andern Mit»kein seine Zuflucht nehmen. Ein solches Mittel seydie oben erwähnte Abwägung der Wassermenge, wel»che die Luft überhaupt noch aufnehmen kann. Einesehr empfindliche Wage werde dieses verrichten; aberbeydes zugleich, die physische und chemische Ausdünrstung liefern. Da die Behandlung mit dem PhoS»phoreudiometer die chemische Ausdünstung allein ge«

messen