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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 20z

und 27 französ. Zoll Barometerhöhe höchstens nur 10Gran Wasser aufgelößt halle» könne. Da nun rPaust Cubikfnß gegen ioo Gran wiegt, so beträgtdieses Wasser nnit mehr als - 6 - a von dem Gewichteder tust. Diese Menge aber verändere sich sogar noch,so wie die tust dünner werde, und selbst könne sich dieLuft nur zum Theil ihres Wassers entladen, indem stenur ihre überflüssige Feuchtigkeit fahren läßt. WaSbleche denn also übrig, um Wolken und Regen zu bil«den? Eine solche geringe Menge niedergeschlagenenWassers könne daher unmözltch hinreichend seyn, dieoft einige Tage lang anhaltenden Landregen zn erklären,nicht zu gedenken der nußerordenllichen Wassermengebey Gewitterregen, welche man oft bey der trockenstenLuft und bey geringer Veränderung der Winde entstehensehe. Daraus erhelle nun offenbar, daß durch Er«kältung der Luft die so oft einstehenden plötzlichen Re«gengüsse mitten in der Nacht unmöglich erklärt werdenkönnten. Der angeblich vertikale Wind sey durch gackeine Erfahrung bestäiigt; vielmehr dehne sich dieganze erwärmte Luftmasse gleichförmig aus, und mitDünsten erfüllte untere Luft komme mit der obern käl-tern Luft nicht in Berührung, sondern hebe nur dieletztere über sich, mithin sey gar keine Ursache der Ver»Lichtung der Dünste vorhanden. Ueberdieß nehme d eSanssüre an, baß die Erde selbst mit Wasser be«deckt oder wenigstens getränkt seyn müsse; das heißeaber nur den Regen nach dem Regen erklären. End«lich gestehe dr Sanssüre selbst ein, daß die Luftim Augenblicke des Regens sehr selten mit Feuchtigkeitgesättigt sey.

Wenn die Abnahme der Wärme die Ursache derEntstehung der Wolken und des Regens wäre, so

müßten