Band 
Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
Seite
294
JPEG-Download
 

294 V« Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

worden ist. Die Form ward auf ein Brelt gelegt,und ableitend gemacht. Ward nun

1. A allein niedergesetzt und wieder aufgehoben,so fand man sie wohl ein» und andermal negativ, abernachher allezeit ohne Elektricität.

2. Ließ mau B nieder, um A zu berühren, wenndiese auf dem Harzkuchen lag, und wurden beydezugleich aufgehoben, so fand sich 6 negativ und Apositiv.

z. Legte man A auf einen trockenen gläsernenFuß, und ließ 6 nieder, um A zu berühren, so ver,loren beyde alle Elektricität, zum Beweise, daß dieniit Säure angefüllte Harzfläche zwar im Anfange etiwas an die Scheiben abgegeben habe, aber nachherbey bloßer Dertheilung flehen geblieben sey, da alleSäure nach B getrieben, aber das Feuer von A zurrückgehalten werde. Diese durch Vertheilung zerrstreuete Materien flössen außer dem Wirkungskreiseder Harzflache zusammen, vereinigten sich, und mach»ten einander unwirksam.

4. Senkte man A allein nieder und berührte siemit dem Finger, so war sie beym Erheben stark positiv,aber B blieb unelektrisch, welches sich am besten zeigte,wenn man das Feuer von A wegnahm.

s. Berührte mau B, ehe A seines Feuers be»raubt ward, und nahm erst darnach dieses Feuer durchBerührung aus A, so ward auch A stark negativ,welches alles deutliche Folgen von Berührung der Kör-per in andern elektrischen Atmosphären sind. DieSäure in der Harzfläche ziehe an sich und sammle ausdem Finger nach A mehr Feuer; dieses Feuer ziehewiederum die Säure in B an sich, vermehre und halte

st«