ZZ6 V. VonPriestleybisaufd. neuesten Zelten.
rung der Körper mit der Platte oder in ihrer Entgegen»stellung herrühren. Damit man aber diese zufälligenUnterschiede mit den charakteristischen nicht verwechsele,so ist es anzurarhe», größere Platten von etwa 6 Zollim Quadrat zu wählen, um ein und die nämlicheOperation an verschiedenen Stellen zu wiederholen,und so die daher entstandenen Figuren mit einander zuvergleichen. Man kann auch diese Versuche noch aufzwey Arten abändern, indem man den obern Theil derPlatte sogleich pudert, nachdem man den Funken gege«den hat, oder indem man die Platte noch vor dem Fun,kengeben pudert. Obgleich de Lüc alle diese verschiede,neu Abwechselungen und noch mehrere bey seinen Der,suchen durchgegangen ist, um gewisse Charaktere derFiguren zu entwickeln, so hat er sie doch bey weitemnoch nicht alle begreifen können.
Lichtenberg's Vermuthung, daß die Theileder nicht leitenden Oberfläche, wo sich der Harzstaubanseht, positiv, und die, welche er unbedeckt läßt, nega,rtv seyen, wurde von C a v a l l o dadurch zu einer größer»Gewißheit gebracht, indem er bewies, daß der Harz -staub durch das Reiben, welches er beym Durchgehendurch die Leinwand erleidet, negativ wird, und de Lüchat hiervon bey seinen Versuchen einen indirekten Be,weis gefunden. Als er nämlich zu lockere Leinwand g«,brauchte, wobey der Harzstaub weniger Reibung er«litt, waren die Figuren weit regelloser; sie wurden abersehe schön, wenn man stark schütteln mußte, um denStaub durchzutreiben. Diese Erscheinungen aber zei»gen nicht einzig den Zustand der bepuderten Oberflächean, weil der Funken sie nicht allein modifictrt hat, unddie beyden Flächen der Platte einander so nahe sind,daß sie immer gemeinschaftlich auf den Staub wirken.