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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 337

daher seine Lage durch beyde Zustände bestimmt wird.Der Staub seht sich also nicht auf dir Theile dernicht leitenden Oberfläche, welche die meiste elektrischeMaterie besitzen, im größten Ueberflusse an, sondernauf die, wo die Anhäufung davon am wenigsten durcheine Beraubung der entgegengesetzten Seite aufgeho«ben wird. Um hierbey gewiß zu gehen, bereitete sichde Lüc eine Platte von schwarzem Siegellack, wel»che groß genug war, um als Kleistische Platte zu die«nen; nachdem er sie nun geladen hatte, so bepuderkeer sie von beyden Seiten. Die von den Belegungenbedeckten Theile zeigten nur ein verwirrtes Gewölk, mirkleinen Sternen auf der positiven Seite und kleinenFlecken wie Perlen auf der negativen durchstreut. Ebendieselben Gewölke mit bloßen zufälligen Veränderungenin ihrer Form äußerten sich, wenn er nach der Enila»düng puderte, und es fanden sich nur einige kleineSterne auf der negativen Seite und einige Perlen aufder posikiven. Eben dieselben Erscheinungen nun hater in den Theilen der Figuren bemerkt, welche der lel«tende Körper wirklich berührt halte, ob sie gleich nureinen kleinen Raum einnahmen.

Der erste allgemeine Charakter bey diesen Figurenbesteht in negativen, mit positiven eingefaßten Streifen,welche mehr oder weniger zahlreich sind nach der Gat»tung der Figuren, und welche den Umrissen der Stel,len, die die Körper auf der Plärre eingenommen haben,folgen. Wenn man bloß den Knopf einer Flasche ge«gen die Platte hält, und sie, nachdem er zurückgezogenist, pudert, so hat man nur einen schwärzlichen, undfolglich negativen Flecken, welcher mit einem positivenGewölk umfaßt ist. Wenn aber die beyden leitendenKörper auf die Platte gesetzt werben, und man benbischer'» Gesch. d. Physik. V»i, ß. P Knopf