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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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L. Besondere Physik, g. von d. Elektricität. z6i

angehängt sind. Die Fäden müssen so steif seyn, daßsie sich nicht krümmen. Das messingene Lineal hat beyb h Einschnitte, damit der Faden dicht an der Kantedes Lineals anliegen kann, wenn die Kugel das Linealberührt. Die Kugeln können aus Meerschaum verser»tigt seyn, weil dieser die Feuchtigkeit der Lust we»nig anzieht. Man sehe, das Gewicht der Kugel cnebst dem des Fadens sey — 7t, und diese werdedurchs Elektrisiren des Lineals um den Winke! hac =» abgestoßen. Ferner sey der Schwerpunkt des Pen»drls in d. Demnach wird sein Gewicht — n selbi»ges in der lothrechten Richtung dg Herabtreiben. Nunwird dieses Gewicht theils von der zurückstoßendenKraft der elektrischen Materie, theils aber auch vonder Festigkeit des Hakens im Gleichgewicht erhalten.Zerlegt man also das Gewicht n nach der Richtungdg in die beyden Seitenkräfte nach den Richtungen d5und de, jene auf das Lineal senkrecht, und dies« inder Richtung des Fadens selbst, so erhellet, daß 65den Theil des Gewichts 7t ausdrückt, welchen die ab»stoßende Kraft der elektrischen Materie aufhebt. Nunist der Winkel bac — gde = fgd =: u, und manhat in dem rechtwinklichten Dreyecke idg die Pro»Portion 6 g: d5:= 1 : tang. « , folglich 65 — dg .tang. et, v. h. die abstoßende Kraft der elektrischenMaterie ist = 7t . tang. ct. Weiß man also die Größedes Gewichts 7t , und hat man ein Mittel, die Größedes Winkels « zu messen, so gibt alsdann die Rech»nung die abstoßende Kraft der elektrischen Materie.Jedoch muß dieser Winkel in einer Entfernung von demPendel wenigstens von 4 Fuß gemessen werden können,weil sonst ein Körper bey geringerer Entfernung da-Pendel stören würde. Achard hat zwar hierzu einensehr sinnreichen Chordenmesser angegeben; allein er ist

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