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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. F.von d. Elektricität. 375

elektrische Fluidum' annehmen, so erreiche man ohneZweifel nicht das Größte in der Elektrisirung.

Was de Lüc'S elektrischen Mikrometer betrifft,so gibt er zwey verschiedene Arten davon an. DiePendeln dieser beyden Arten sind von gleicher Längeund Beschaffenheit, wie das Pendel des Fundamental«elektrometerS, weil sie diesem müssen subsiituirt werdenkönnen, und die Kugeln sind von verschiedener Größeund von verschiedener Substanz. An dem ersternMikrometer ist die Kugel von Hollundermark, imDurchmesser von 4^ Linien, und hat statt eines Stroh«Halms «hi Hälmchrn von Heu. Auch ist das Glas«stäbchen zum Gegengewicht dünner und kürzer alsbeym Fundamentalelektrometer, und hat am Ende statteiner auf der Drehbank abgerundeten Kugel eine kleinemit Fingern abgerundete Masse von Siegellack. Wenndieß Elektrometer mit einem Fundamentalelektrometerin Verbindung ist, so muß seine Kugel sich auf 42Grad erheben, wenn die andere sich auf 4 Grad er»hebt; dadurch werden die Grade des ersten Mrkrome»tersZehntheile von denen des FundamentalelektromrierSseyn. Das zweyte Mikrometer ist dem ersten völligähnlich, nur in Ansehung der Abmessungen verfchie»den. Die Kugel ist ebenfalls von Hollundermark,im Durchmesser aber nur 2^ Paris . Liniem Da«Hälmchrn Heu, welches sie trägt, ist sehr dünn; dieRöhre zum Aufhängen sehr leicht, und das Gegenge»wicht dem Gange, welchen diese kleine Kugel habenmuß, proportionirt. Das Pendel desselben wird durchsein Gegengewicht so justirl, daß es 42 Grad anzeigt,wenn das Fundamentalrlektrometer 4 Grad zeigt.Auf diese Weise werden seine immer auf derselbenSkale angezeigten Grade Hunderttheile von denen des

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