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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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4oo V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

ster Mannigfaltigkeit zu wiederholen, damit er, womöglich, auf diese Art die Ursache auffinden könnte,weßhalb jene Wirkungen, wenn auch die Verbam«pfung eben so schnell und stark zu erfolaeu schien,so verschieden ausfielen. Unter mehrern Substauzenversuchte er Glas, und fand, daß dieß insgemeinwenig, oder gar keine Elektricität hervorbrachte. Bis»weilen goß er das Wasser aufs heiße Glas, gemei-niglich aber ließ er das heiße Glas in isolirtes Was-ser fallen, welches in einer zinnernen Schale befind,lich war. Dessenungeachtet fand er, daß die Ver,fchiedenheit der Wirkung nicht von jenen zwey ver,schiedeuen Verfahcungsarten abhing. Als er diesenVersuch sehr oft wiederholt hatte, sah er endlich ein,daß die Wirkung ganz von der Beschaffenheit desGlases abhing. Machte er reines weißes Flintglasglühend, und ließ eö so in das Gefäß mit Wasserfallen, so ward das Gefäß pcsiliv elektrisch; wardas Flintglas nicht sehr rein, so erhielt er durchVerdampfung gar keine Elektricität; ward endlich derVersuch mit noch unreinerm Glase angestellt, so be,kam er negative Elektricität.

Die Ursache von diesen beyden Ausnahmen konnteCavallo nicht entdecken; er bemerkt bloß, daß dieElektricität, welche sich bey der Verdampfung zeigt,nicht allein von der Ausdehnung des Wassers oderanderer flüssigen Körper, und Verwandlung derselbe»in elastische Dämpfe, sondern von noch ganz ander»Ursachen herrühre.

De Lüc ") ward durch mehrere Versuche, dieer mit Vo lta's Condensator angestellt halte, auf eine

ganz

w) Neue Zdeen über dir Meteorologie. Th.l. $.432.