42 6 V. VonPriestley bis aufd. neuesten Zeiten.
stigcn Umständen, fadenähnlich, sondern fast bürsten,sörmig, nicht rasch, sondern malt und schwach. Diein den Scheiben auf diese Art erregte Elektricität warnicht immer von einerley Art, bald 2 oder z Tagehindurch negativ, bald wieder eben so lange positiv,bald änderte sie sich bey jeder Operation, gleichviel,die Platten mochten mit dem Finger oder mit einemDralhe berührt werden.
In Bohnenberger's Instrumenten zeigte sichnur selten eine Verdoppelung ohne vorgängige Mittheirlung, und immer trat diese stärker ein, als wennman dem Duplikator vor der Operation auch nur dengeringsten Grad von Elektricität mittheilte. Gefetztauch, das Instrument bewirke stets ohne alle Mitthei«lung eine Verdoppelung, so geben doch die Elektrome»ter der beweglichen Scheibe jederzeit diese Art derElektricität an. Es sey z. B. ohne vorhergegangeneMittheilung mit negativer Elektricität gestiegen, so istdieß ein Zeichen, daß die feste Scbeibe positiv elektrischist. Trennt man also nun die Scheiben, so daß alledrey über ihren Wirkungskreis von einander abstehen,und berührt eine nach der andern mit dem Finger, sowie auch die Kugel, bis in ihnen keine Spur vonElektricität weiter zu entdecken ist, fo wird man als,dann mit dem Instrumente sicher opertren können.
Ist die Substanz, die man prüfen will, nichtelektrisch, so kann man sicher darauf rechnen, daßauch bey der fortgesetzten Operation die Zeichen derVerdoppelung spät genug erscheinen werden, um dar,aus mit Zuverlässigkeit schließen zu können, daß sienicht elektrisch ist. Hatte dagegen die Substanz eineentgegengesetzte Elektricität mit der mittlern Scheibe,und j. B. gerade so viel, daß sie bey der ersten Mit,
theilung