444 V.Voti Priestley bisaufd. neuesten Zeiten.
geladen. Der seidene tappen allein mit einem nachhinten zu angebrachten Stück Zinnfolie brachte vielElektricität zuwege; mehr erhalt man 7 wenn dasKiffen stärker angedruckt ward; noch mehr aber,wenn die Hand an den seidenen Lappen statt des Kis-sens gebracht wurde. Wenn der tappen sehr ltarkwar, oder auch mehrere über einander gelegt waren,so erhielt man allemal geringere Elektricität, als.beyeinem sehr dünnen und einfachen tappen. Wurdeder seidene Lappen von dem Cnlinder abgenonimen, soentbanden zwischen beyden Funken, und man fand je-nes mit schwacher negativer, und dieses mit pcfiiiuecElektricität.
Nunmehr untersuchte Nicholsou, woher e«komme, daß durchs Reiben des Kissens an dem Cy-linder ohne seidene tappen Elektricität m den erstenLeiter geführt werden könne. Er entdeckte, daß indiesem Falle der hervorspringende Theil des K:sse»sallein die Elektricität auf der Oberfläche des Cylindersbinde, und daß ohne diese Bindung nur sehr wenigeElektricität in den ersten Leiter abgeführt werde.
Wenn man einen seidenen Lappen an den Glaö»eylinder so anbringt, daß seine Enden hinabwarts ge-hen, und er die Hälfte des Umfangs berührt, derCylinder aber sich an einem mit Amalgama versehenenLeder reibt, so wird der Cylinder während der Zeit,da er unter dem seidenen tappen hinweggeht, begierignach positiver Elektricität. Die herannahende Flächedeö Glaseö nimmt -j- E an, und gibt es am andernEnde, wo sie den seidenen tappen verläßt, wieder vonsich. Wenn daher an der erste» und lehren BerührrungSstelle üuf beyden Seiten isolirke teiler angebrachtsind, so erhält der erste — E, und der andere + E,