2. Besondere Physik. §.von d. Elektricität. 447
geringe Fehler wurde nachher von Cuthberson')in Amsterdam dadurch vermieden, daß er die metalleneAchse zwischen den beyden Glasscheiben mit einem glä«fernen Ringe umgab, welchen er mit Siegellach andie Scheiben kittete. Alsdann führte er noch die bey«den Arme des ersten Leiters zwischen die beyden GlaS»scheiden bis nahe an den gläsernen Ring hinein, umalle dazwischen erregte Elektricität aufzunehmen.
Um aber auch an den Scheibenmaschinkn die ne»gakive Elektricität zu erhalten, that le Roy^) denVorschlag, die Kissen an eine Glaessiule zu sehen,und zwey Leiter anzubringen, deren einer mit demKissen, und der andere mit der Scheibe in Verbin»düng stehe. Man erhält hierdurch entweder positiveoder negative Elektricität, nachdem man den einen oderden andern Leiter mit dem Fußboden verbindet. Wennbeyde t iter isolirt bleiben, so bekommt der eine po»sitive, der andere negative Elektricität, mithin hatman beyde zugleich, jedoch wegen der Isolirung ineinem sehr schwachen Grade.
Die von Ramüden und Cuthberson äuge«-ebenen Scheibenmaschinen sind nachher mit einigen Ab,änderungen von Sigaud de la Fond '), dem Gra«fen von Brilhac"'), Kohlreif"), Franz Mag«
giollo
i) Abhandlung von der Elektricität, nebst einer genauen De,schreibung der dabin gehörigen Werkzeuge und Versuche;a. d. Holland. Leipz. 1786. ©.96.
k) Rozier observ. et memoir. für la phyfique. Tom. V.Janv. 1775. ©.53.
l) Frech hittorique et experimental des ph£nomenes e'le-ctriques. ä Paris 178I.
m) Rozier observat, et rnSmoir. für la phyfique. May1780 .
«0 Ltch tenberg's Magazin für das Neueste aus der Phy,sik und Naturgeschichte. B.I. Sk.z. S. 101 f.