44§ V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
giotto°) und Andern bey Beschreibung ihrer Ma-schinen zum Grunde gelegt worden. Sigaud d e l«Fond suchte nur die Ramödensche Scheibenmaschinedadurch zu verb ssevn, daß er die metallene Achse Lünr«er machte, um sie von dem Kissen weiter zu entser-«en, und daß er den metallenen Theil der Achse, wel-cher zwischen den beyden Säulen sich befand, mitübecfirnißtem Holze bedeckte. Der Graf von Brtl-hac gab der Glasscheibenmaschine mit doppelten Schei-ben die Einrichtung, daß die beyden Scheiben durchHülfe eines große» Rades, eben so wie sonst die Glas-cylinder oder Glaskugel», in Umlauf gebracht wur-den. Kohlreif suchte vorzüglich das Reibzeug zuverbessern, und gebrauchte übrigens zwey Mafchmen,die eine von Glas zur positiven, und die andere vonHolz zur negativen Elektricität. Sein Kissen warvon Leinwand, dünn mit Talg überstrichen, und mitAmalgam« übcrrieben. Eö liegt ganz flach an demGlase an, und hat keinen erhabenen, sondern plattaufsitzenden Rand, welcher bis zur Berührung desG'asss mit einem glatten Streifen Seidenzeng beklebtist; au der Seile des Kissens, wo das Glas beyl»Umdrehen hervorkommt, ist außerdem noch ein breiterStreifen Seidenzeug befestigt, welcher wieder zurück-gebogen wird, damit keine Fasern an das Glas kom-men. Die Achse, welche durch die Scheibe geht, istvon Holz. Franz Maggiotto nimmt ein Radvon buxbaumenem Holze, im Durchmesser z Fuß,und setzt an den Rand desselben 8 Glasplatten von 4-Fuß Breite an, so daß sie um das Rad gleichsam einenGlaöring bilden. Sie sind mit Schrauben an das
Rad
o) Lichtend erg's Magazin für das Neueste aus derPhysik und Naturgeschichte. D. II. St. i. <g>. 137 f.