2 . Besondere Physik, g. von d. Elektricität. 45.5
Verferrigungeart der Reibet, welch? man b'N denScheid nmaschinen bisher befolgt hat, dasi nigeganz außer ?icht gelassen habe, was die Erfahrm-gendes D. N o o kh als nöthig gewiesen hälken, um dieRückkehr der erregte» elektrischen Flüssigkeit nach demReibzeng zu hindern. Die Erfahrung halte ihnselbst gelehrt, baß der Rückgang der Elektricitüt inLas Kissen durch den gewöhnlich angebrachten Wachs,tastet nicht verhindert wurde, indem mau im D»n»kein einen sehr großen Theil zurückströmen sah. Erließ daher die Scheiben an Taffct reiben, welcherLurch ein mit Sammet überzogenes Holz an das Glasangedrückt ward. Dabey fand er, daß gegen dasZurückströmen der Elektricität das einzige Mittel war,das Amalgam» auf den Tastet selbst zu bringen, undzwar in einer solchen dünnen tage, daß es durchsReiben nicht bis an den vorder» Theil, d. i. denje»nigen, welchen die Scheibe bey ihrem Umlaufe vcr»läßt, fortgeführt wird. Nach vielen Versuchen ge»lang ihm folgendes Verfahren am besten. Auf dieStelle des Tasters, worauf das Amalgams kommensoll, wird mittelst eines Pinsels ein dicker Firniß ausMastix , in Terpentinöl aufgelöst, gestrichen, und durchein fein-s Sud das Amalgams darauf gestreut, bisder Firniß ganz bedeckt ist; nach ein Paar Tagen,wenn er ganz trocken geworden, wird das StückTastet mit einem tappen abgerieben, hierauf mit ei«nein Polirstahle geglättet, und zuletzt etwas Baumölmit dem Finger darüber gestrichen. Noch blüh hier»
bey
electriques, dot» i’eäet furpasse dc beaucoup celui desfrottoirs oriiinaires. a Haarlem 1789. 4. aucli imJournal dc phyiiqne. Avril 1789- p. 274 sq. Übkkf.inGre n's Journal der Physik. B.ll. S. lt>7 f.
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