456 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
bey der Fehler zurück, daß sich der Taffer runzelt-,und sehr viele Elektricität in die Falte» zurückströme»ließ. Diesem Fehler wurde aber durch van Marumdadurch abgeholfen, daß er den Tastet, welcher mitseidenen Häden befestigt wird, auf der Platte in dendarin besindlichen Löchern mittelst der seidenen Fädenso ausspannt, daß er ganz gleich»örm«g anschließt,wodurch alle Runzeln wegfallen. Diese Verbesserungzeigte ihm die Wirkung s Mal so stark, als bey dengewöhnlichen Reibzeugen. Um auch mit der negaltvenElektricität an Stärke der positiven näher zu kommen,gibt van Marum folgende Einrichtung an: ein je»der Reibrr für sich wird von einer Glassaule getragen,dir ihn isolirt, ohne, wie es sonst gewöhnlich ist, dasganze Gestell zugleich mit zu isoiiren; dabey bedientsich oau Marum eben der von Cuthberson amgegebenen Vorrichtung, bey der positiven Elektricitätdie Arme des ersten Leiters horizontal, bey der nega-tiven aber diese vertikal zu stellen.
Bey seiner Glaöscheibenmaschine mit einer ein-zigen Scheibe von Z2 Zoll im Durchmesser wurde»alle diese Verbesserungen angebracht. Die Wirkun-gen derselben betrugen in Ansehung der Starke etwa§• von der Stärke der Teylerischcn Maschine, an wel-cher doch ohngesähr der geriebene Rand der Glasschei-ben Mal größer ist, als an der van MarumfchrnMaschine.
Außer diesen Verbesserungen des Reibzengs hatauch van Marum') der Maschine selbst eine neue
Ein»
s) Beschreibung einer neuen und einfachen Elcktrisirmatschine, aus cinein franz. Schreiben an H. Zngcnbouß.Haarlem 179t. in Gren's ZEml der Ph>,'s. B. IV,S. 3 f.