2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 461
andern anzusehen. Der Jinhen der Tafferlappen beisteht nach Cukhberson's Meinunq darin, durchihre Reibnua zu bewirken, daß das Glas diese Eigen»genlchast behält, und durch öreseS Mute! die ro» demK'ssen empfangene Elektricität an die Stelle des GlasseS hinfuhrt, vor welcher der erste Leiter st-hk. wonämlich die Reibung authörk, und die Elektricitätmit einer Kraft nach dem ersten Leiter abgetrieben wird,welche mit der Menge der erregten Elektricität itnVerhältnisse steht. Hiernach hat Cukhberfon seineK>sseu folgendermaßen eingerichtet: Das Gestell desKissens besteht aus zwey Seikenbretern, ungefähr \Zoll dick, welche in ein oberes vierecktes Holz mittelsteines Schwalbenschwanzes gehörig befestigt sind. Ami»schen diesen beyden S"tenbretern werden die Kissenfest gemacht. Zur Richtung des Kissens, und zumachen, daß die Kissen eine gehörige starke Reibungaueüben, dient eine Schraube. Diese Schraube gehtLurch das eine Seitenstück und wird in dem andernentgegengesetzten Seiteiistucke eingeschroben. Da eaaber etwas beschwerlich seyn dürste, sowohl diese,als auch die Mmrerschraube, welche die unterstenKissen festhält, mit den Fingern umzudrehen, sodient zu dieserAbsicht ein eigenes Instrument, wel»ches wie ein Nagel gebildet ist, statt des Knopfs aber«ine» Ring besitzt. Die Spitze diese« Instruments wird Lurch eines der Löcher, welche durch die Schrau»henköpfe gebohrt sind, gesteckt, wodurch man dieSchrauben mir leichter Mühe auf- und zuschraubenkann, so wie es nöthig ist. Durch den obern Theildes Gestell« geht eine Schraube, um dasselbe an dieElektrisirmaschine zu befestigen. Die Gestelle der »nilern Kiffen sind ganz auf die nämliche Art gemacht,sie können aber nicht eben so fest gemacht werden. Da«