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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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484 V. Von Priestlep öis aufd. neuesten Zeiten.

stehende Amalgam« wird alsdann, ehe es noch erkal-tet. auf eine marmorne Platte oder in steinerne odergläserne Mörser gegossen, und so lange gerieben, bises ganz fein ist; anfänglich sieht es ganz weiß aus,wird aber nach und nach grau, und juleßt ganzschwarz. Wenn es alt wird, zerfällt es ganz inStaub. Dieses elektrische Amalgama trägt man aufdie mit etwas Talg bestrichenen Kissen mittelst einesMessers dünn auf, oder man vermengt das Pulverselbst mit etwas Talg zu einer Salbe, und bestretchthiermit die Kissen ganz dünn.

Kien mayer machte nun bey seinem Amalganmnoch folgende Bemerkungen:

Wenn er sich bey seiner Scheibenmaschine desgewöhnlichen Amalgamas bediente, so ladete er eineFlasche von Äuadrarfuß Belegung mit io Um-drehungen ; mit seinem Amalgama hingegen schon bey6 Umdrehungen.

Eine Batterie aus 2 s Flaschen, zusammen gzQuadratsuß Belegung, wurde durch 2 fo Umdrehun,gen der Scheibe beym Gebrauch des gemeinen Amal-gamas geladen ; mit feinem Amalgama aber geschahdie völlige Ladung schon mir ifo Umdrehungen.

Um sich von der Vorzüglichkeit seines Amalga-Mas noch mehr zu überzeugen, wandte Kienmayerdasselbe bey schlechten Elektrisirmaschinen an, und ver-besserte sie bloß dadurch, ohne sonst das geringste dar-an zu ändern, sehr ansehnlich.

Ueber die eigentliche Ursache der vorzügliche»Wirkung dieses Amalgama wagte er folgende Muth-maßungen :

i.