Band 
Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
Seite
485
JPEG-Download
 

2. Besondere Physik, g. von d. Elektricität. 435

1. Glaubt er, daß der Zink vorzügliche Kräftezur Erregung der Elektricität besitze.

2. Daß sich dieses Halbmekall bey der in Vor»schlag gebrachten Bereitung des Amalgamao weit in»uiger mit dem Zinn und Quecksilber vereinige, alsbey dem gemeinen Amalgam«, wo sich das Qnecksil»ber leicht in Kügelchen ablöse, an den elektrischen Kör»per i» metallischer Gestalt anlege, und so der erregtenElektricität einen Letter darbiete, durch welchen siewieder in das Kissen übergehen könne.

z. Daß sein Amalgam» deßwegen sehr wirk«sam sey, weil es ein völlig reines metallisches Pulversey, folglich ein Leiter ohne irgend einen fremden Zu»sah. Um seine Güte merklich zu schwächen, dürfeman nur etwas Kreide oder weiße Schminke zusetzen.

4. Scheine es, daß sein Amalgams, als ein et«was hartes Pulver, eine andere, und die Elektricitätweil mehr erweckende Reibung verursache, alö einweicheres.

5. Werde dieß Amalgam« durch Beymifchungvon Zinnasche nicht verbessert, sondern seine Wir»kung in so fern vermindert, als die Zinnasche ein nr»sprünglich elektrischer Körper sey, und wie Kreideund Schminke die Leitungsfähigkeit des Amalgam«vermindere.

Schon Adams') hatte zwey Arten von Amal»gama angegeben, welche man als vorzüglich wirksambelaub: das eine wird aus ; Theilen Quecksilber und

1

s) EsTay 011 rlectricity. Lond. 1784. 8. Versuch über

Elektricität. Leipz. 1785. 8.

Hb 3