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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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486 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

i Theile Zink mit etwas wenigem gelben Wachse zu-sammengeschmolzen ; das andere ist das sogenannteMussivgold. Dieses Mussivgold erhält man aus8 Theilen Zinn und 8 Theilen Quecksilber, undmacht davon ein Amalgams; dieses vermischt mannachher mit 4 Theilen kcchsalzgesäucrren Ammoniakund 6 Theilen Schwefel, sehr dieses Gemisch demFeuer auö, das sich entzünden wird, und da» Massiv»gold zurückläßt. Man nimmt etwas von einem sol«chen Amalgama, trägt es auf ei» mit etwas Schwel»nefstl bestrichenes Leder, und reibt hiermit das Glasder Elektrisirmafthine recht durch, ohne etwas an dieKlffen^zu. bringen.

Van Marum glaubt in seinem Briefe an In»genhouß die Wirksamkeit des Kienmayerschen Amal»gama« dadurch noch zu erhöhen, daß er £ des GerwichtS Mussivgold darunter mengt.

Nicht weniger Vollkommenheit, als die Elektri »strmaschinen, erhielten auch in diesem Zeiträume dieErschütterungsflaschen, wobey auch zugleich die wahreBeschaffenheit derselben entdeckt wurde. Was dieGlasplatten betrifft, so bemerkt Henley'), daß sichalle Glasarten nicht auf gleiche Weift verhielten. Wennnämlich holländische Glasplatten über einander gelegtund wie eine einzige behandelt wurden, so hielt nachder Absonderung eine jede eine positive und eine nega»live Seite, und beym Ausladen verwandelte sich dieElektricität beyder Seilen in beyden Scheiben in dieentgegengefthle. Legt man «ine reine trockene «»belegtePlatte Spiegelglas zwischen zwey belegte Spiegelglas»oder Cronenglaeplatten, so sindet man die erstere nach

dem

t) Philosoph. Transact. Vol. LXVII. 1777- P- ,J *8.