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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. .513

Uebrigens wurde eben so, wie Cavendifh gethanhalte, verfahren. In der Hauptsache stimmte derErfolg mir dem Cavendishschen überein, nämlich,daß der elektrische Strahl eine Verbmdinig zwischender dephlogisiisirken und phlogisiisinen tust bewirkte,und baß durch dieseVerbiiidlnig Salpetersäure entstand.

Besonders war aber van Marum begierig, dieWirkungen der Elektricität auf die verschiedenen tust»arten kennen zu lernen. Zu dieser Absicht bediente eesich eines cylindrischen gläsernen Recipiemen, welchers Zoll lang war, und >£ Zoll im Durchmesser hakte.In diesen brachte man nach und nach die verschiedenetrLuftarten, und verschloß ihn mit Quecksilber oder Was»ser. Der Boden des umgestürzten gläsernen Recipien»leu war mit einem Loche versehen, und in dieses eineiserner Dcath befestigt, dessen äußeres Ende mit ei«nein Leiter verbunden war, welcher dem ersten Leiterder Maschine genähert wurde, und aus diese Art dieFunken erhielt. So fand man, daß die aus rothemO.uecksiiberniederschlaqe bereitete dephlogistisine Lusk/^ihres Volumens verlor, ihre Beschaffenheit aber nichtMerklich verändert wurde, wie dieß die Prüfung mitdem Eudiomeker zeigte. Dieser Versuch wurde mitKalkwaffer und mir LakmnStinkkur wiederholt; alleines erfolgte kein Nicderschlag, keine Veränderung derFarbe, kein Phlogisi.siren der Luft. Beym Heraus»lassen dieser Luft sonnte man den gewöhnlichen Geruchder elektrischen Materie deutlich empsinden.

Salpeterartiqe Luft wurde mehr als um die Halstein Rücksicht ihres Volumens vermindert, und wennman sie dann mit gemeiner Luft vermischte, so zeigtesie keine rothe Farbe und keine merkliche Verwinde»ru»g. Sie hatte ihren gewöhnlichen Geruch verloren,Lisch»'» Desch. d. Physik. vm. 8. Kk Und