Band 
Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
Seite
522
JPEG-Download
 

522 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

«ine einzige Gattung gefunden, welche durch den elek»irischen Strahl erieuchlek ward. Diese wird auf demHarz gefunden, und besteht aus sechseckigen Krystall«bläktchen, die mit einander verbunden große Krystall»Massen bilden. Eine solche Krystallmaffe wird, wennder elektrische Schlag durch ober über sie geht, sehestark erleuchtet; öfters werden kleine Bröckchen abge»schlagen, die ganz erleuchtet sind, und einige Zeit fort»leuchten. Die Farbe dieses Lichts siel ins Grüne.

Krystallisirter sandiger Quarz von Fon«tainebleau. Eben so wie auf Zucker.

Wenn der Strahl durch einige Körper ging, soerleuchtete er sie in dem Augenblicke de« Durchgang«ganz und gar. Dieß hat van Marum unter andernam stärksten gesehen, als er den Strahl durch einStückchen Slahlstein, welches ungefähr 6 Zoll dickwar, und durch einen Stalaktiten aus der Höhle vonAnliparos, der io Zoll lang war, gehen ließ.

Andere merkwürdige Eigenschaften der Elektricität.

Priestley , dem die Wissenschaften so viel zuverdanken haben, beschäftigte sich mitVersuchen über denseitwärts gehenden Schlag, wovon er die wahre Ur,sacke nicht entdecken konnte'). Er hing zuerst eine 7Fuß lange und 4 Zoll dicke papvene Röhre, welchemit Zinnfolie überzogen und an jedem Ende mit großenKnöpfen versehen war, an seidenen Schnüren auf,und in dieselbe wurde eine kupferne Röhre am unter»sten Ende eines eisernen Stäbchens, das mit der äußernSeite des Cylinders verbunden war, etwa HZoll tief

hinein»

i) Versuche und Beobachtungen über verschiedene Gegen-stände der Naturlehre. Leipz. 1782. 23 . 11 . Löschn. 27.