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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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568 V. VonPriestley bis aufd. neuesten Zeiten.

welches doch nicht geschieht. Ferner müßte jedes Ge,Witter Regen mit sich führen, weil nur zur Zeit derRegens der Wasserdampf zu Wasser wird; nun don»nerl es aber sehr oft in Gewöllen, welche vielmehrdurch vermehrte Dünste verdichtet werden, ohne daßein Tropfen Wasser herausfällt. Wenn endlich derRegen selbst nur durch Dünste erklärt werden kann,welche noch vor der Bildung der Wolken in der tustzugegen waren, so kann sich die Quelle des elektrischenFluidums, welches in einem Gewölle bemerkt wird,richt in den Dünsten finden. Aller dieser Gründe umgeachtet hat doch Volt» sein« Theorie nicht aufgegeben.

Um die Stärke und die Beschaffenheit der atmo»sphärischen Elektricität zu beobachten, haben mehrereNaturforscher eigene Vorrichtungen unter dem NamenLüftekektrometer, oder atmosphärisches Elek-trometer angegeben. Dergleichen haben Cavallo,Achacd, d« Saufsüre, Volt» und Read be-schrieben.

Bemerkungen über die Spihen.

Die Ursachen über die merkwürdigen Eigenschaftken der Spitzen haben mancherley Streitigkeiten ver«anlaßt. Cavallo nimmt zur Erklärung derselbendie umgebende Luft zu Hülfe, welcher von dem elektri,sirten Körper beständig Elektricität mitgetheilt wird,die sich dadurch nach und nach zerstreut. Hieraus,sagt er, folgt der sehr einleuchtende Grundsatz, daßeine Oberfläche von bestimmter Größe ihre Elektricitätschneller oder langsamer verliert, je nachdem eine größereoder geringere Menge von Luft sich mit ihr in Berüh,rung befindet. Gesetzt z. B. es sey auf dem ersten Lei,rer eine spitzige Nadel befestigt; man bemerke auf ir»gend einem Theile des Leiters ein Fleckchen, welches