622 V.VonPriestley bis aufd. neuesten Zeiten.
den; nach seinen Versuchen sind Wirkungen erfolgt,wenn er sich des Eisens allein, auch sehr oft, wenner sich des Eisens und Stahls zum Leiter bedient hatte.Wenn er die Cruralnerven eines Froscbes der Langenach bloß legte, sie hernach in der Mitte quer durch«schnitt, und auf einer GlaStatel so anebreirete, daßdie Enden r Zoll weit von einander entfernt waren,und diesen Zwischenraum mit einein Stück Silber aus,füllte, so zeigten sich bey Anwendung des ExcitalorSsehr lebhaf'e Erscheinungen; wenn dagegen siatk desSilbers Siegellack gebraucht ward, so verschwandendiese sogleich, und alle Bewegungen Hünen auf.
Auch brachten die vorgenannten Engländer denBlitz vor dem Auc^ hervor, indem sie Stanniol undSilber mittelst eiiD isolirken Draths verbanden, wo«von das erstere auf die Zunge, letzteres aber zwischenDie Augenlieder gelegt wurde. Diese Erscheinung warnoch bemerkbarer, wenn man statt des Silberbläkt«chens einen Silberdraih nahm und hoch in die Nasehinausschob. John Robinson meldete dem D.Fowler eine Veränderung dieses Versuchs: manbringe nämlich eine kleine Zinkplaite inwendig an deneinen Backen, und eine Silbecplatte an den andern;und zwar bringe man die Backen mit den Metallen inso vielen Punkten als möglich in Berührung. Nunschiebe man eine kleine Zinkstanze zwischen den Zinkund den einen Backen, und eine ähnliche von Silberzwischen das Silber und den andern Backen, undlasse sich ihre äußern Enden langsam berühren. Hier .wird man ein empfindliches convulsivisches Zucken inden dazwischen liegenden Theilen de» Zahnfleisches, mithellen Blitzen in den Augen begleitet, fühlen. DieseBlitze wird man sowohl im Augenblick der Beruh«
rung