2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 62z
rung sehr deutlich wahrnehmen, als auch nachher zumzwenteu Male, wenn man die Enden wieder von eureander betn4t. Verwechselt man die Stäbchen, so er«folgt gar keine Wirkung. Auch ist es schon hinrei»chend, wenn mau hierzu nur ein Sräbchen von Zinkund eins von Silber anwendet. Fowler behaup»tete auch eine Wirkung des Galvanismu» auf die Ar«terien, wobei) aber wahrscheinlich eine Täuschung vor«gegangen senu muß. Diese Entdeckungen wurden inDauuemark durch den Ritter von Ha ug h und CalS«mann bekannt gemacht.
Alle diese Versuche trug D. Christoph H e in«rich Ptafs') in einer musterhaften Ordnung vor,und führte noch mehrere dergleichen in einer andernSchrift b ) an. Aus diesen seinen vielen Versuchenglaubt er schließen zu dürfen, daß die Materie, wel«che hier im Spiele ist, eigenen Gesehen zu folgen scheine,und vielleicht selbst eine ganz eigene sey. ob sie gleichin verschiedener Rücksicht viele Achnlichkeit mit der elek«lrischen Materie zeige. Im Allgemeinen meint er fol«gendes von ihr behaupte» zu können: daß eine wahreCirculation derselben zwischen den beyden Armaturendurch die thierischen oder beliebige» feuchten Theile,welche eine Verbindung zwischen denselben machen,statt stnde; daß diese Materie durch die eine Armaturaus« und in die andere einströme, und zwar unter der
Be«
s) Diss. de electricitate animali. Stuttg. 1792. 8. Deutsch :Abhandlung über die sogenannte thierische Elektricität;in Grcn's Journal der Physik. B. VIU. @. 195 f.Auch besonders unter dem Titel: Ueber thierische Elek-tricität und Reizbarkeit, ein Beytrag j» den neuestenEntdeckungen über diesen Gegenstand. GLtking. j794.
b) Ueber thierisch- Elektricität und Reitzbarkeit. Eötting.1795 - 8 .