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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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624 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

Bedingung, wenn sie wieder dahin zurückströmen kann,wo sie ausgefiossen ist, d. h. wenn eine leitende Ver»bindung zwischen beydenArmaturen statt findet; daßsie Zuckungen oder eigenthümliche Empfindungen her«vorbringt, je nachdem sie durch diese oder andere Ner«ven durchströmt; und baß die Wirkung desto größerist, je weniger andere Leiter außer den Nerven zu ih«rem Zurückströmen vorhanden sind, und je größer dieStrecke des Nerven ist, durch welchen sie zurückströmt.Hierbey bemerkt er zugleich die merkwürdige Verfchie»denheit, daß beständig eine Armatur als Nerven«und die andere als Muskelarmarur am bestenwirkt, und zwar scheint die Wirkung am größten zuseyn, wenn die Armatur, in welche die aus der an«dern ausströmende Materie einströmt, den Nervenberührt, während diese, welche gleichsam die MaterieauS dem thierischen Körper entbindet und an fichzieht, an die Muskeln angebracht wird. Auch findeter, daß die Zuckungen nicht allein in dem Augenblick«ff der Berührung beyder Armaturen, sondern auch indem Augenblick der Trennung derselben erfolgen, oftsogar stärker als im ersten Falle. Er glaubt übrigensvollkommen überzeugt zu seyn, daß diese Erscheinun»gen auf keine Weise durch die bloße Wirkung der Me,ralle auf einander erklärt werden können; daß die rhie«rischen Theile, z. B. Nerven, hierbey eine andereRolle spielen, als die eines bloßen feinen Elekiromr»ters für die Elektricität der Metalle, unter welchenschon vorher ein Mangel an Gleichgewicht stakt fand,oder in den Versuchen erst erzeugt ward. Er wagt eSaber nicht zu entscheiden, ob die Materie, welche sichhierbey wirksam zeigt, der elektrischen Materie analog,oder specifisch von ihr verschieden sey, und daher vielleichtnoch für die Physiologie aufklärend und fruchtbar sey.