6z6 V.VonPriestlel) bis auf-.neuestenZeiten.
Körper fest; und je offenbarer sich diese zeige, die ermetallische Elektricität zu nennen wünscht, je mehr siesich thätig und ausgebreitet zeige, desto mehr fielen dievorgefaßten Meinungen für die andere dahin, welchevon Galvani thierische Elektricität genannt, undauch von ihm im Anfange, doch mit grossen Modifi»kationen, verstanden und behauptet worden sey. Diesemüsse, seinem Bedünkrn nach, ungeachtet der Be,mühungen, welche sich einige Vertheidiger derselbenzu ihrer Behauptung gegeben, ganz wegfallen, wennman überlege, daß außer den Metallen, den Erzenund der Holzkohle, kein anderer Leiter, wenn manihn zur Armatur anwende, geschickt sey, weder denelektrischen Geschmack auf der Zunge, noch das Leuch»ten im Auge, noch das Brennen, noch irgend eineBewegung in den Muskeln des lebhaftesten und aufsbeste präparirten Frosches hervorzubringen. Wenn sichdas elektrische Fluidum in den Organen des Thiers ineinem Zustande des Mangels vom Gleichgewicht be»fände, so daß es nach dem obern Theile hin überflüf»siger wäre als in dem untern, oder umgekehrt, wenne« in dem Nerven und in dem Innern des Muskels,worin sich derselbe verbreite, wehr angehäuft wäre,als nach dem Aeußern des Muskels zu, wie Gal»vani behauptet habe; wenn das elektrische Fluidumauf dies« oder auf eine andere Weise in dem Körpereines Thiers, z. B. eines präparirten Frosches, dessenHinterschenkel in einem mit Wasser gefüllten Glasehängen und dessen Rumpf mit dem Rückenmark sichin einem andern Glase befinde, ungleich vertheilt wäre;und wenn, bey der angebrachten leitenden Verbindungzwischen dem einen Glase und dem ander» durch einenmetallischen Bogen, die heftige krampfhafte Bewe»gung der Schenkel daher rührte, daß das Fluidum