Im Jahre 179s machte der thätige von Hum»boldt g ) seine erfte» Versuche über diese» Gegenstandbekannt. Auch er fand, daß eine sehr geringe Der«schiedenheit ver Metalle Reih hervorbringe; das An»hauchen allen war bey gleichen Metallen schon hinrei«chcnd, den Metallreih hervorzubringen. Ferner gaber eine Kette an, wabey man willkührlich Reitzungentstehen oder vergehen lassen konnte, je nachdem manden darin b>fi'blichen Zink anfeuchtete oder abtrocknete.Diese Kette bestand an« Nerve, Gold, Zink, Gold,Muskel. Die Stelle des Wassers konnte frischesMuskelfleisch vertreten. Von Humboldt ließ sichsogar auf seinem Rücken durch zwey BlasenpflasterWunden ziehen, und galvanisirke diese. Die Erfolgedavon waren ein schmerzhaftes Pochen und Geschwulst,und eine rothe Flüssigkeit tropfte auö den Wunden.Gehörig präpartrte Frösche hüpften auf seinem Rücken,sobald ihr Nerve sich nur dem Zink näherte. Mor-cheln und Schwämme, welche letztere beym Faulen ei»nein thierischen faulen Geruch von sich geben, wareneben so gute Leiter, als die Feuchtigkeit, und ein lydi»scher. Kohle enthaltender, Stein aus Thüringen , sowie Alaunschiefer und Vilriolschiefer, verhielten sich ge,ra»e wie Metalle. Im folgenden Jahre 1796 wieder»holte von Humboldt die Versuche mit den Wundendurch Blasenpflaster mit mancherley merkwürdigen Ab»Änderungen. Er bemerkt, daß die Oberhaut wieGlas isolirt. Den Schmer; in seinen Wunden fander ganz anders, als den durch Elektricität hervorge,brachten. Auch wird nach ihm die Empfänglichkeit
der
g) <8 r e n's neue- Journ. der Phys. D. II. S. 115. 471,B. III. ©.165 s. Crell'S chemische Annalen. B. II.St. 7. S. 4. Gren'S neue« Journal der Physik.D. IY. S. 171 .