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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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658 V. Von Priestley bis auf d. neuesten Zelten.

Auchv.Joh. Christ. Leo p. Reinhold wieder«holte die meisten von v. Humboldt'« Versuchen, undmachte seine Entdeckungen in zwey dissertt. 1797 und1798 bekannt. Reinhold fand überhaupt weib-liche Thiere, Amphibien, Fische und Vögcl, reißba«barer als männliche. Auch bey den Fröschen bemerkt-er vor der BegattungSzrit und nach derselben eine pe-riodische Reitzerhöhung. In seiner dissert. 1798 trägtR e i n h 0 l d eine Theorie vor, welche in einigen Stückenvon der von Humboldtschen abweicht. Nach ihmentstehen nämlich die Galvanischen Erscheinungen durchden Reiß einer Flüssigkeit, welche allein durch die te,benskraft in den Nerven abgeschieden wird, und welchedieselben Bestandtheile besitzt, als die elektrische unddie magnetische Materie; nur sind die Mischungsver-hältnisse bey diesen dreyen verschieden. Diese Flüssig-keit verbinde sich nun gern mir genäherten Körpern,'am liebsten mit organischen, und nur in diesen bringesie Erscheinungen hervor, welche ihren Weg bezeich-nen. Wenn nun die Nerven gerade so viel abschie-den, als im gesunden Zustande nöthig sey, so zeigtensich keine Erschütterungen. Wenn Hingegen das Gleich-gewicht aufgehoben werde, so zeigten sich die Galva-nischen Erscheinungen.

Im Jahre 1797 wurde in Frankreich eine eigneCommission zur Untersuchung der Galvanischen Ent-deckung von der mathematisch > physikalischen Classe desNanonallustitulS niedergesetzt, welche aus Coulomb,Sabathier, P-lletau, Charles, Fourcroy ,Vauquelin, Guyton und Halle bestand. Vondiesen wurden sehr viele, aber meistens schon be-kannee,. Versuche angestellt. Dir Galvanischen Ver-suche gelangen auch bey elektrischen Fröschen, ohne