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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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66o V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

durch mithin rine fortdauernd« Wirkung des Galvarnismus erzeugt werde, indem dieß jedesmal erfolge,wenn rine wirkliche Kette vorhanden sey, welche au«zwey trocknen Leitern und einem feuchten, oder zweyfeuchten und einem trocknen bestehe. Im Thirrreichesey aber diese Bedingung gegeben; denn die Kettewerde gebildet durch Muskelfaser, Nerv und Flüssig»keit. Dabey bemerkt er, daß, wenn beyde Armaturenfeste Leiter sind, die erste Zuckung bey Schließung derKette auf der Seite der Belegung erfolge, welche demSauerstoffe am nächsten verwandt sey; wäre aber die rineBelegung eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit, dieandere ein fester, nicht hinreichend oxydirrer Körper, sosey die Zuckung auf der Seile jener Flüssigkeit; wärehingegen die Flüssigkeit noch nicht mit Sauerstoff ge»sättigt, aber doch diesem verwandt, so sey sie auf derandern Seit». Auch bemerkte Ritter, daß die Gal»dänische Wirkung nicht allein bey Schließung undOeffnung der Kelle erfolge, sondern auch während derganzen Zeit der GeschlossenseynS der Kette fortdaure.Bey dem oben angeführten Versuche mit Zink undSilber im Munde unterscheidet Ritter ferner eineVerschiedenheit der Lichterscheinung, wobey er die Aus»drücke: positiven und negativen Lichtzustand gebraucht.Der erstere soll, wenn zugleich die Zunge gereiht werde,mit einem alkalischen, der andere mit einem säuerlichenGeschmacke verbunden seyn. Auch gab Ritt er ein Mit»tel an, die Stärk« der Wirkung zweyer Belegungen,als verhältnißmäßig der Stärke des bey der Schließungder Kette am stärksten sich zusammenziehenden Muskels,zu finden. Will man z. B. erfahren, ob Zink undGold, oder Ztnk und Kupfer mehr wirke, so belegtman den Nerven eines von zwenen unter sich in Der«bindung stehenden Muskels mit Gold, den des andern

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