666 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.'
brachte, so mt sie völlig unwirksam. Dieser oxydir»ten Wirkung des Schwefels schreibt auch von littnim die reißende Wirkung auf das Keimen des Saarniens zu, welche v. Humboldt beobachtete.
2. Die Wirkung des Schwefels in der Beför»derung der Oxydation sieht im Verhältniß mit seinerVerwandtschaft gegen das Merall. Auf Eisen, O.ueck»silber und Zink legte er Schwefelstangen, übergoß siemit Wasser, und brachte alle in einerley Temperatur;dieselben Metalle legte er einzeln in drey andere mitWasser gefüllte Gläser. Mach gleicher Zeit war dasEisen viel stärker als in diesen, da» Quecksilber etwasmehr, das Zink gar nicht mehr als in diesen verkalkt.
Z. Auch die Kettenverbindnng bedarf znr starker»Oxydation im Wasser die Gegenwart der akmosphäri«scheu Lust. — Fabro ni habe die Nothwendigkeitihrer Gegenwart in den Berührungsversuchrn bemerkt.Um nun zu versuchen, ob dasselbe auch in den Ketten»Verbindungen statt finde, bedeckte er die Oberfläche deSWassers der einen mit Oel , die andere blieb frey.Nur bey der leßtern konnte er verstärkte Oxydation bermerken. Die Wirkung der Gegenwart der Luft zeigtesich ihm auch bey der Auflösung des Zinks in Quecksil»ber. Zwey gleiche Glasröhren, die auf Quecksilberstanden, worauf Zinkstangen lagen, wurden mit Was«ser gefüllt: die eine war über dem Wasser zugeblasen,die andere offen. Da nun Oxydation die Amalgams»lion verhindert, so hatte sich in dem verschlossenen Ge»säße noch einmal so viel Zink aufgrlißt, als in demandern.
4. Auch in Berührung mit der Luft wirkt dasOxyd eines Metalls von geringerer Anziehung zumSauerstoffe oxydirend auf die Berührung«,, wie aufdir KetMiversuche. — Fabroni habe diese Wir»
kung