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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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670 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

parat in diesem Zustande einen beständigen elektrischenSkrcm Lurch jeden ieitec erzeuge, welcher die obereZinkplalie und die umere Silbcrplarte in Verbindungbringt; und ist diese leitende Verbindung ein rhieri»scher Körper, so empfängt er bey jeder Berührung,durch welche die Kette völlig geschlossen ist, einenSchlag; z. B. so oft man, während man mit der-einenHand die untere Platte berührt, die andere Hand andie obere Platte bringt. Der Schlag gleicht dem einerschwach geladenen Bakterie von unermeßlicher Ober»stäche, und die Intensität desselben ist so geringe,daß er nicht durch die trockne Haut dringen kann. Umihn also zu erhalten, muß man entweder die Händenaß machen, in jede ein Stück Metall nehmen, unddamit die äußern Platten berühren, oder diese Plat»ten mir abgesonderten Gefäßen voll Wasser in Verbin»düng bringen, und in diese die Hände tauchen. DerSchlag ist desto starker, je größer die Anzahl derPlatten ist. Bey 20 Stücken dringt er nur in dieArme; bey 100 bis in die Schultern. Der Stromwirkt auf das thierische System, sowohl während dieKette vollkommen ist, als in dem Augenblick des Er»schütterungsschlags; und da, wo die Haut verletzt ist,ist seine Wirkung außerordentlich schmerzhaft.

Daß diese Wirkung wirklich durch Elektricitätgeschehe, glaubte Volta vermittelst des Condensarorszu beweisen, weil er damit die Art der Elektricität be,stimmte, und durch sie Funken erhielt. Erfand, daßdie Wirkung des ApparatS auf eine Wunde stärker undstechender ist, wenn er sie an die Minusflächr desselbenhielt, d. h. da, wo die Elektricität aus der Wundeherausströmt, wie man das auch bey den gewöhnli»chen elektrischen Funken bemerkt.

Volta