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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 715

ken; auch dürfen das Eisen und die Zinkplatte nichtoxydirt seyn. Es schien ihm, daß vorzüglich Eisen»drärhe zu diesen Versuchen geschickt sind; sie gelangenihm wenigstens mit Messing - und Goibdcälhen nichtso gut.

Nach Bocckmann'ö Meinung hat die Entste»hung dieser Funken die größte Aehnlichkeit mit derEntladung einer elektrischen Batterie. Gleich nachden Funken scheint die Voltasche Säule öfters entladenzu seyn, und man muß ZQ Sekunden oder l Minutewarten, um wieder einen schönen Funke» zu erhalten.Nach 2, z und mehreren Minuten Ruhe sind diese!»brn um so größer und schöner.

Nachdem Boeckmann durch Pfaff daraufaufmerksam geworden war, daß das Blattgold zumFunkenausziehen besonders geschickt sey, so legte er einStückchen davon auf die oberste Zinkplatte, undnäherte demselben den mit der untersten Silberplalte inVerbindung stehenden Eisendrath; die dadurch ent»stehenden Funken überraschten ihn sehr, weil sie vonden bisher erhaltenen wesentlich verschieden zu seynschienen. Sie hatten nämlich eine blendende, bläulich»weiße phosphorische Farbe, so wie der erwähnte kleine,welcher sich gewöhnlich in der Mitte der sprühendenFunken zeigte. Man konnte dergleichen sehr vieleund schnell hinter einander hervorbringen; sie gaben einGeräusch, wie wenn man Tastet zerreißt, und mankonnte solches ohne besondere Aufmerksamkeit 8 bis 12Schritte weit hören. Durch jeden Funken bekam dasBlattgold ein kleines Loch, oder es ward eine hecvorra»gende Spitze abgestumpft. Durch öftere Wiederholun-gen dieser Versuche hatte Boeckmann eine Flächevon einigen Quadratlinien Blattgold verbrannt oder

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