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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §. von-.Elektricität. 717

t«t vermuthete schon damals, daß nur die bisherigeSchwäche der Batterie eines, und die Unbeholfenheitder Mittel andern Theils Schuld seyn könne, wenn esnicht gelänge, Wirkungen des Galvaniömus auch inder Ferne wahrzunehmen. Endlich war er y ) auchwirklich so glücklich, Galvanische Anziehung undAbstoßnng zu eindecken. Er brachte nämlich anden mit dem Stlberende der Batterie verbundenenMetalldcath ein 4 bis s Linien langes und kaum r Liniebreites Slreifchen eines gemeinen Goldblalrs dergestaltan, daß es noch i-m ziemlichen Grade beweglich blieb,und denn» Hin- und Herbewcgen der Drärhe noch fastgleich einem Pendel hin, und Herschwingen konnte. Einähnliches brachte er an den das Zinkende der Batterierepräsenlirenden Drath. Beyde Dräthe näherte ervermittelst isolirender Handgriffe einander so weit, daßdie an ihren änßern Enden befindlichen parallel hän-genden Goldblättchen noch um ungefähr i Linie voneinander entfernt waren. In dieser Entfernung fingendie untern Spitzen der Goldstreifen an, sich eine nachder andern mit zunehmender Geschwindigkeit hinzuberwegen, bis sie zuletzt, während die Dräthe, welchesie trugen, unbewegt blieben, wirklich gegen einanderschlugen, und so die Kette schloffen. Er wiederholtediesen Versuch oft, und immer mit dem nämlichen Er-folge. Noch viel merklicher wurde die Anziehung imverdünnten Raume unter der Luftpumpe, wobey be-sonders zu bemerken ist, daß die Wirkung des An-ziehens desto bester von statten geht, je besser die Bat-terie ifolirt ist. Eben so fand er auch, daß sich dasGleichartige des Galvanismus gegenseitig abstößt.Hierzu brauchte er nämlich zwey Batterien) deren Sil-

berdrälhe

y) L i lbert's Annalen der Physik. B. VIII. S.Z90 u. f.